Aachen

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Den folgenden Stammbaum habe ich von Karl Heinrich Reinhold S. aus Aachen erhalten, der im Juli 2002 im Alter von 101 Jahren verstarb. Seine engsten Verwandten leben heute im Raum Aachen, Mainz und Köln. Einige seiner Vorfahren sind nach Amerika, Österreich und Ungarn ausgewandert.

Karl schrieb auf Wunsch seiner Kinder ein Buch über sein Leben. Darin erwähnt er u.a. folgendes:
“Unsere Vorfahren haben wahrscheinlich schon im 16. Jhr., mit Sicherheit zu Anfang des 17. Jahrhunderts in der oberen Werragegend gehaust und zwar auf dem Ostufer. Der älteste nachweisbare Ahne ist Kaspar, geboren 1624 in Wartha, Mahlmüller in der Warth. Eine Herkunft aus dem nur zwei Gehstunden von Wartha entfernten Sallmannshausen hat sich bisher nicht nachweisen lassen, doch bleibt die Namensgleichheit ebenso auffällig wie die örtliche Nachbarschaft.”
“Der erste, der die Werra überschritt, war Johann Karl Bernhard Ernst (*07.03.1758 - 02.02.1838), Pfarrer in Caldern und in Süß. Das dessen Großvater Kaspar Sallmann neben seinem Beruf als Mahlmüller auch als Gerichtsschöffe war, mag als zufälliger Nachklang von Heumanns Salmännern gelten.”

Es sollte weiter erwähnt werden, dass der in dem Stammbaum vorkommene Paul Sallmann vom Kaiser Karl dem I. von Österreich 1917 geadelt wurde und damit die Erlaubnis erhielt, seinen Namen in "von Sallmann" zu ändern. Dieser Nachname durfte weitervererbt werden. Eine Kopie der Ernennung habe ich von Ingrid Jaschke zuschickt bekommen und hier veröffentlicht.
Die Familie führt diesen Titel heute nicht mehr in ihrem Namen. Die Nachfahren leben heute u.a. in Kärnten/Österreich.

(Die Daten in der Tabelle und für den darausfolgenden Stammbaum wurden nach besten Wissen und Gewissen zusammengestellt)

Hier geht es zu einem lesbaren Stammbaum!

Auch Karl publizierte ein 431 Seiten starkes Buch “Es zog ein Bursch hinaus in die Welt”. Ich erhielt es von seinem Sohn Klaus im Juni 2002.

Karl beschreibt darin sein Leben, wie er in Basel aufwuchs, dort zur Schule ging und später Geologie studierte. Seine weitere Ausbildung vertiefte er in Clausthal und Berlin, wo er Bergbau studierte. Kurz nur arbeitete er als Bergbauingnieur in Breslau, bevor er zu der Maschinenbauanstalt Humboldt nach Köln wechselte. Von der Firma aus, wurde er zur damaligen Zeit auf abenteuerliche Geschäftsreisen u.a. nach Algerien, Hinterindien und Indochina geschickt. Als Leser kan man sich denken, dass Karl’s Leben deshalb selten langweilig gewesen ist.

Natürlich muß auch sein Interesse an der Sallmann Ahnenforschung erwähnt werden, die ihm wohl schon sein Vater in die Wiege gelegt hat. In die “Fußstapfen” tritt jetzt sein Sohn Klaus.

Karl Heinz Sallmann

Der tabellarische Datensatz zu dem Stammbaum ist jetzt hier zu finden...

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